Nepal / Annapurna-Gebiet /

Annapurna Base Camp

Im solch kurzer Zeit kommen Sie bei keinem anderen Trek so nah in die unmittelbare Nähe eines Achttausenders! Vom Poon Hill aus, einem der besten Aussichtsberge Nepals, haben Sie einen wunderbaren Blick auf die Annapurna, den heiligen Berg Machapuchare und den Dhaulagiri.

 

Reiseverlauf

  • 1. Tag
    Flug Deutschland – Nepal
  • 2. Tag
    Ankunft in Kathmandu
  • 3. Tag
    Fahrt nach Pokhara
  • 4. Tag
    Kurze Fahrt nach Kande (1770 m). Beginn des Treks über Deurali (2100 m) nach Landruk (1645 m)
  • 5. Tag
    Über den Modi Khola (1340 m) nach Sinuwa (2360 m)
  • 6. Tag
    Himalaya Hotel (2910 m) oder Deorali (3230 m)
  • 7. Tag
    zum Machapuchare Base Camp (3700 m)
  • 8. Tag
    zum Annapurna Base Camp (4130 m)
  • 9. Tag
    nach Bamboo (2340 m)
  • 10. Tag
    Über Chomromg nach Chuile (2170 m)
  • 11. Tag
    Über Deorali (3090 m) nach Gorepani (2800 m)
  • 12. Tag
    Sonnenaufgang am Poon Hill (3200 m), Abstieg nach Hille (2170 m)
  • 13. Tag
    Abstieg nach Biretanti (1100 m), Rückfahrt nach Pokhara (850 m)
  • 14. Tag
    Fahrt nach Kathmandu
  • 15. Tag
    Rückflug nach Deutschland

Leistungen

  • Linienflug ab München oder Frankfurt nach Kathmandu
    (Abflüge von anderen Flughäfen auf Anfrage)
  • Alle Transfers in Nepal, soweit im Programm enthalten
  • Alle Übernachtungen (Hotels, Lodge und/oder Zelt)
  • In Kathmandu und Pokhara: ÜN im ***Hotel incl. Frühstück
  • Vollpension während des Treks
  • Nationalparkgebühren
  • Trekkingpermits

Nicht enthaltene Leistungen

  • Innerdeutscher Bahnzubringer (Rail & Fly): ab 60 €
  • Innerdeutsche Zubringerflüge (nach Verfügbarkeit)
  • Einzelzimmer-/Einzelzeltzuschläge (auf Anfrage)
  • Visum für Nepal (ca. 30 €)
  • Persönliche Versicherungen (Reiserücktritts-, Auslandskrankenversicherung)
    (siehe "Versicherungen")
  • Warme Mahlzeiten (Mittags, Abends) in Kathmandu und Pokhara
  • Trinkgelder
  • Lodgetreks: Getränke

Kundenstimmen

Ulrich Geiger
Namaste an alle Himalaya-Trekking-Freunde, gestern bin ich von meiner 6. Himalaya-Trekking-Tour nach Hause zurück gekommen (11.03. bis 26.03.15). Dennoch bin ich mit allen Sinnen noch in Nepal auf dem Trekk. Wegen der Bruchlandung des türkischen Airbusses und der dadurch bedingten 4-tägigen Schließung des Flughafens Kathmandu hat sich wieder ... Weiterlesen
gezeigt, wie unkompliziert und gut man solche Situationen mit HFT meistern kann. Innerhalb kurzer Zeit konnten wir gemeinsam den kompletten Trekk und die Flüge um 4 Tage nach hinten verschieben. Bereits bei der Ankunft in Kathmandu war es wieder, "wie wenn ich nach Hause gekommen wäre", denn als ich aus dem Flughafen herauskam, hat mich Mister Navu, der treu sorgende Organisator, bereits freudig über die Straße hinweg mit Namen begrüßt. Schließlich sind wir schon etliche Jahre Freunde geworden. Auch dieses Mal hatte ich wieder das Glück, dass wir eine "exklusive" 2-er Gruppe waren. Die Chemie mit der Mit-Trekkerin Julia, einer jungen Biologin, hat auf Anhieb gestimmt, somit konnte ich sogar noch einiges von Flora und Fauna dazu lernen. Unsere Begleiter, der Guide Som Kafla und der junge Porter Rosen waren mir von Anfang an sympathisch. Mit Som hat sich bereits nach wenigen Tagen ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Wir bleiben auch nach dem Trekk über SMS in Kontakt. Er war ständig um unser Wohl besorgt, er hat uns alles unermüdlich erklärt und gezeigt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich nur noch das Laufen selbst besorgen müsse. Die ausgewählten Lodges unterwegs für Lunch und Dinner mit den Übernachtungen waren allesamt gut. Von dem nepalesischen Essen bin ich zwischenzeitlich so begeistert, dass ich - als verwitweter Selbstversorger - versuche, einige dieser Gerichte zu Hause nachzukochen und in meinen Speiseplan zu integrieren. Beginnen werde ich mit dem Dal Path, das erscheint mir für mich am einfachsten. Nachdem ich den großen Annapurna-Trekk über den Thorongla-Pass schon vor einigen Jahren mit HFT gemacht hatte, war der Trekk zum Annapurna Base Camp für mich jetzt so etwas wie die "Erschließung" der Annapurna-Region. Von den Schönheiten des jetzigen Trekks, den Ausblicken, der Bergpanoramen und den wunderbaren und komplett rot blühenden Rhododendron-Wäldern will ich euch nur "vor schwärmen", das kann man nur durch eigenes Erleben nachvollziehen. Es war wieder ein tolles Abenteuer, von dem ich noch lange zehren werde. Aber ich komme wieder! Mein Dank für die wieder gelungene Trekking-Tour geht an alle HFT-Beteiligten, die "Sichtbaren und Unsichtbaren", besonders aber an Navu, den Organisator in Kathmandu und meinen Guide Som, dem ich gerne die Note 1 mit Stern * geben möchte. Mein Dank geht aber auch an meine Mit-Trekkerin Julia, die ich zuvor nicht kannte, es hat richtig Spaß gemacht mit ihr. Vielleicht, weil sie so alt bzw. so jung war wie meine Enkeltöchter und ich dadurch im Umgang mit der jüngeren Generation einigermaßen "geübt" bin. Krönender Abschluss war der Sonnenaufgang auf dem Poon Hill, wo sie gegen 6.15 Uhr hinter dem Annapurna-Massiv zaghaft hervorleuchtet und dann den Dhaulagiri bescheint – das kann man nur selbst erleben. In diesem Sinne Namaste – bis zum nächsten Trekk
Julia Krebs
Annapurna Basecamp im März 2015: Ich kann meinem Vorredner Uli Geiger nur zustimmen! Die Strecke war wunderschön und die Tour gut organisiert. Unsere Begleiter und Betreuer waren sehr sympathisch und hilfsbereit, und - sehr wichtig - immer auf den Gruppenzusammenhalt bedacht und haben stets gewartet, wenn man mal wieder stehenbleiben und knipse... Weiterlesen
n musste. So hat es sehr viel Spaß gemacht, in einer kleinen Gruppe zu wandern. Noch mehr nette Leute kann man immer abends in den Hütten treffen. So schlimm überlaufen wie man es hier und da hört war es auch nicht. Das Essen auf dem Trek war immer toll und Akkus aufladen nie ein Problem, sogar Wlan gibt es inzwischen überall. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück, es gab zwar fast täglich Niederschlag, aber erst am späten Nachmittag, als wir schon im Trockenen saßen. Morgens und am Vormittag war es immer herrlich klar. Die Rhododenrdonblüte ist wunderschön und man steigt gerne die vielen Stufen dafür! Es waren zwei wunderbare Wochen und ich habe mich bei HFT gut aufgehoben gefühlt. Gerne wieder!
Rolf Priesmann
Ich war jetzt schon 6 mal mit HFT in Nepal unterwegs, im April 2015 zum Annapurna Base Camp. Die letzte Tour bot alle Wettervarianten, die man im April bekommen kann - vom Hagelregen über normalen Regen bis hin zu strahlendem Sonnenschein. Sie war auch durchaus anstrengend durch die Ab- und Aufstiege bei den häufigen Flussüberquerungen, aber sie... Weiterlesen
hat sich absolut gelohnt: Sonnenaufgang im Basecamp-nicht zu toppen!!! Die Organisation, wie bei HFT gewohnt, super und flexibel. Sehr gute kleine Mannschaft (Guide: Ram Chandra K,C. und die beiden Träger Rohan und Amrit), vorausschauend, geduldig, freundlich, hilfsbereit. Aus diesem Grund war unser aller erster Gedanke als wir - gerade gut zu Hause angekommen - von dem Erdbeben hörten, auch nicht, wie viel Glück wir gehabt hatten, sondern dass unseren 3 nepalesischen "Jungs" hoffentlich nichts passiert sei. Was ja erfreulicherweise der Fall ist. Dennoch haben wir Geldspenden auf den Weg gebracht, denn mit Sicherheit gibt es erhebliche materielle Probleme für unsere Begleiter und ihre Familien. Hoffen wir, dass viele andere auch so denken, damit die Nepali schnellstmöglich wieder ihr gewohntes Leben aufnehmen können. Es war auch schon ohne Erdbeben nicht einfach und als häufiger Besucher habe ich mich jedes mal gefreut, wenn ich gesehen habe, wie sich die Lebenssituation der Nepali langsam aber kontinuierlich doch weiter verbessert hat. Insofern bin ich optimistisch: Es wird mit sicherlich bald wieder möglich sein Nepal zu besuchen. Mögen auch leider viele Kulturdenkmäler zerstört worden sein, das Land selbst und seine freundlichen Bewohner werden ihre Faszination für mich behalten.
Claudia aus München
Ich war Ende Oktober 2015 in Nepal unterwegs mit Ziel Annapurna Base Camp. Schon Anfang des Jahres stand fest, dass ich nach Nepal zurückkehren wollte. Herr Nicolini hat mich umfassend zu den möglichen Touren beraten. Dann kam das Erdbeben dazwischen. Danach stand ich weiterhin mit Herrn Nicolini regelmäßig in Kontakt, um eine Einschätzung der... Weiterlesen
Lage vor Ort zu erhalten. Am Ende habe ich gebucht – musste allerdings den gewünschten Trek ändern. Das war aber kein großes Ding; mir ging es um das Land-, Leute- und Bergerlebnis, und das habe ich auch auf dem ABC-Trek erhalten. Meine Entscheidung habe ich nicht bereut; ich bin sehr froh und dankbar, dass ich dieses wunderschöne Land erneut bereisen durfte. Das Erdbeben hat uns dabei in keinster Weise beeinträchtigt. In Kathmandu sieht man hier und da die Folgen des Erdbebens; v.a. auf dem Durbhar Square. Aber das Annapurna Gebiet scheint komplett unversehrt. Der Trek verlief reibungs- und unfalllos Dank unseres fantastischen Guides Lalith, dem Co-Guide Prem und unserer 4 Träger, die für uns undenkbares geleistet haben. Vielen Dank dafür!!! Ebenso reibungslos ist die Betreuung in Kathmandu. Die Nähe des Hotels zum lokalen Büro bedeutet kurze Wege für kleine Absprachen oder Fragen. Ganz besonders positiv möchte ich die Flexibilität von HFT hervorheben. Jeder Gast bekommt seinen gewünschten Ablugsort mit der gewünschten Fluggesellschaft. Ich wollte z.B. einen Tag früher anreisen und einen Tag länger bleiben, um Zeit für Besichtigungen in Kathmandu zu gewinnen. Das war problemlos möglich. Ebenso habe ich – entgegen des eigentlichen Reiseprogrammes – von Pokhara nach Kathmandu anstelle des Bustransfers einen Inlandsflug gewählt. Das wurde ebenso problemlos organisiert – inklusive der Transfers zum/vom Flughafen. Das war mir vollkommen neu und hebt HFT von anderen Reisegesellschaften deutlich ab. Vielen Dank an das Team von HFT- in München und Kathmandu. Und an unser Trekking-Team! Ihr ward alle Klasse, und ich komme gerne wieder. Ich wünsche allen das Beste, viel Glück und eine gute Saison 2016!
Barbara Gerstendörfer-Hart
Wir sind am 22.10.2016 vom Annapurna Base Camp Trek zurückgekommen. Die Tour war wunderschön und wir sind noch immer begeistert von den wunderbaren, freundlichen und immer fröhlichen Menschen und der gigantischen Landschaft. Wir waren zu zweit unterwegs und wurden von unserem Guide Saduram Thapa hervorragend betreut. Auf Grund der kleinen Gruppe... Weiterlesen
war es möglich auf unsere Wünsche und Bedürfnisse einzugehen und die Reise individuell zu gestalten. Unser Dank gilt dem HFT Team in Deutschland und Nepal für die perfekte Organisation, den reibungslosen Ablauf der Reise und die unvergesslichen Eindrücke. Eine Trekking Reise mit HFT können wir zu 100 % empfehlen.
Stefan Hodes
Ich war vom 4.11.-20.11.2017 zu meiner 10. Trekkingreise in Nepal, 5x mit HFT, diese Mal zum ABC. Auch diese Tour habe ich ohne zu zögern bei HFT gebucht denn ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Einen kleinen Teil der "Mannschft" um Deepak Bhandari kenne ich mittlerweile und habe auch jetzt wieder das großartige Engagement von Norbu, Narend... Weiterlesen
ra und Padam erlebt, Dazu später noch etwas mehr! Trekking Guide war zu meiner Freude Tek Bhandari, wir haben uns im letzten Jahr bei der Manaslu-Umrundung kennen gelernt und ich habe ihn als kompetenten, freundlichen und jederzeit hilfsbereiten Menschen erlebt. Die uns begleitenden Träger waren der bärenstarke Min Bahadur, auch ihn kenne ich vom letzten Jahr, Chetrie und Umes. Der Trekk startete einen Tag nach der zermürbenden aber auch abenteuerlichen Fahrt von Kathmandu nach Pokhara in dem kleinen Nest Kande. Bei sommerlich warmen bis heißen Temperaturen stiegen wir langsam wie im Programm beschrieben über Chomrong bis zum höchsten Punkt , dem ABC. Phantastische Eindrücke dieser herrlichen Hochgebirgswelt!! Ich habe allerdings nicht damit gerechnet, auf so viele Trekker zu stoßen, in weiser Voraussicht hatte Tek unsere Lodges bereits vor gebucht. Am 2, Tag nach dem Abstieg vom ABC bekam eine Teilnehmerin unserer 5-köpfigen Gruppe leider gesundheitliche Probleme. Sie klagte zunächst über Schmerzen im rechten Unterschenkel und in der rechten Brust, hatte zunehmend Schwierigkeiten, Anstiege zu bewältigen, konnte nur "flach" atmen und war nur in der Lage, ein sehr langsames Tempo zu gehen.Im Laufe des Tages hatten wir aber alle das Gefühl, es gehe ihr besser auch am Abend in der Lodge in Chuile machte sie keinen schlechten Eindruck. Als wir dann am nächsten Tag in Richtung Deurali Pass aufbrachen, unsere eifrigen Träger bereits mit dem Gepäck voraus gegangen waren und auch die 3 anderen Teilnehmer zügig an den Aufstieg gingen, blieben Tek und ich bei S. um sie zu begleiten. Deutlicher als Tags zuvor begannen bei S. die Probleme, starke Schmerzen in der rechten Brust, in der Tiefe, etwa Muskel Pectoralis, starke Atembeschwerden und Schmerzen im rechten Unterschenkel. Schnell war Tek und mir klar, das S. diesen Aufstieg zum Deurali Pass nicht schaffen wird. Wir überlegten und kamen zu dem Entschluß, dass ich auf den Pass, Ghorepani und den Poon Hill verzichten will; ich war schon 2x dort, um S. nach Birethanti zu begleiten. Ich versprach Tek, mich so gut es geht um S. zu kümmern, er konnte die restliche Gruppe nach Ghorepani und zum Poon Hill führen. Tek rief über Handy die beiden Träger Min Bahadur und Umes zurück, die mit mir und S. über Ghandruk absteigen sollten. Wir wollten uns dann am übernächsten Tag in Birethanti treffen. So war zunächst der Plan. Es stellte sich aber heraus, das S. kaum noch gehen konnte, die Schmerzen in der Brust wurden stärker, sie konnte kaum atmen und hatte totalen Energieverlust. Mehrfach trug Min Bahadur S. über unendliche Stufen bergan. In einem winzigen Ort sah ich ein angebundenes Kleinpferd, ich machte den Besitzer ausfindig und bat ihn, S. auf seinem Pferd nach Ghandruk reiten zu lassen. Den geforderten Betrag besiegelten wir mit Handschlag. Reiter und Träger halfen S. aufs Pferd und dann begann der fast Einstündige Ritt nach Ghandruk, wo wir gegen 14.00 Uhr eintrafen .In einer Lodge fragte ich nach Telefonverbindung nach Kathmandu. "Ja, aber erst heute Abend, jetzt ist es wegen fehlendem Strom nicht möglich", so die Aussage der "Didi". Unserem Träger Umes gelang aber eine Verbindung über Handy mit Norbu von HFT und ich bat ihn um sofortige Helikopterrettung für S.! "Morgen?", so die Frage von Norbu, "Nein,unbedngt noch heute Nachmittag", so meine dringende Bitte/Aufforderung, denn ich fürchtete um das Leben von S.,ich hatte den Verdacht auf Thrombose und eventuell eine part. Lungenembolie. Nach 15 Minuten rief Norbu zurück:" Wir kommen!" Eine gute Stunde später kam der Heli, mit an Bord: Norbu. Der Rückflug nach Kathmandu dauerte auch ca. eine Stunde. Der bereit stehende Rettungswagen kämpfte sich durch Kathmandus Rush Hour, ca. 30 Minuten später Eintreffen Krankenhaus. Nach einer weiteren halben Stunde stand fest, dass man S. hier nicht helfen kann, der Arzt hatte bereits mit einem Kollegen im VAYODHA Hospital telefoniert, dort bestehen bessere Möglichkeiten. Also wieder mit der Ambulanz durch Kathmandus Straßen, Stop and Go, aber viel mehr Stop als Go und auf der Trage die wimmernde S. Irgendwann erreichten wir dann das VAYODHA und hier begann dann eine Vielzahl von Untersuchungen und Tests. Thorax Röntgen, CT, Ultraschall,usw. und immer wieder Blutabnahmen...... S. verbrachte 3 Tage und Nächte auf der Intensiv Station bevor man sie auf eine normale Station verlegen konnte und sie durfte auch ihren geplanten Rückflug am 20.11. nach Deutschland nicht antreten, da sie noch lange nicht "Fit for Fly war und bis zum 23.11. das Krankenbett hüten musste. Während dieser Tage in Kathmandu haben sich zunächst Norbu und später Narendra äußerst fürsorglich um uns gekümmert. Da S. schwer erkrankt und allein im VAYODHA lag, sind Norbu und Narendra jeden Tag mit mir den weiten Weg quer durch Kathmandu`s chaotischen Verkehr zum VAYODHA Hospital gefahren, um S. zu besuchen, ihr Mut zuzusprechen, Kontakte und Untersuchungsergebnisse mit den behandelnden Ärzten zu besprechen/übersetzen. Sie haben Kontakte zur Versicherungsbeauftragten hergestellt, die dann mit der zuständigen Versicherung in Deutschland in regelmäßigem Kontakt stand. Narendra hat den Rückflug von S. storniert und über eine andere Gesellschaft einen Ersatzflug organisiert, Mein Rückflug ging wie geplant am 20.11. Stornieren ging schlecht, da Air India im gesamten November keinen freien Platz mehr von Kathmandu nach Dehli anbieten konnte und ich als quasi Unbeteiligter auch nicht ohne weiteres irgendwelche Versicherungsleistungen hätte beanspruchen können. Einerseits hatte ich ein mulmiges Gefühl, S. in Kathmandu allein zurückzulassen, hatte aber auf der anderen Seite den Eindruck gewonnen, dass sich hier gut um sie gekümmert wird. Die Betreuung im VAYODHA Hospital durch Ärzte und Schwestern, die gesamte Diagnostik und Therapie war bei weitem besser als sich so mancher Nepal Reisende vorstellen kann. Dafür meinen Dank! Mein ganz besonderer Dank gilt den Himalaya Waves Mitarbeitern Norbu und Narendra, die sich weit mehr als man erwarten kann rührend gekümmert haben, die vielen weiten Fahrten zum Hospital, die Formalitäten mit den Fluggesellschaften, Rettungshubschrauber und Rückflug nach Deutschland, die Kontakte mit den Ärzten,..... Dhaanyaabaad!! Am 24.11.habe ich mit S. telefoniert, sie ist heil und sicher aber sehr erschöpft in Frankfurt gelandetund wird sich jetzt weiteren Untersuchungen und Therapien unterziehen müssen. Ich wünsche ihr Alles Gute! Im Rückblick betrachtet war es wieder eine wunderschöne Reise nach Nepal, in das traumhaft schöne Annapurna Sanctuary, die vielen bleibenden Eindrücke sowohl der Bergwelt als auch von den Menschen, mit denen wir Kontakt hatten. Über meine Eindrücke von Kathmandu zu sprechen ist nicht einfach; Einerseits die Explosion der Bevölkerungsdichte, der chaotische Strassenverkehr, das niemals zu lösende Problem der unvorstellbaren Müllmengen, Schmutz und Gestank von Bishnumati und Bagmati,... dann aber wieder die vielen Sehenswürdigkeiten: Durbar Square, Boudhanat, Swayambhunat, Pashupatinat oder einfach das "Bummeln" durch Kathmandus Altstadt, diese immer wieder einnehmende Flair dieser Stadt! Ich komme auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder und freue mich jetzt schon auf den Kanchenjunga Trekk mit den Freunden von HFT, Stefan Hodes