Allgemeine Geschäftsbedingungen

Abschluss des Reisevertrages

1.1 Die Anmeldung kann auf dem dafür vorgesehenen Formblatt oder auf elektronischem Weg vorgenommen werden. Mit der Anmeldung erkennt der Kunde die Reisebedingungen an.

1.2 Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter Himalaya Fair Trekking (HFT) zustande, die in Form einer schriftlichen Anmeldebestätigung erklärt wird. Sollte der schriftliche Bescheid im Ausnahmefall eine Abweichung vom Inhalt der Anmeldung enthalten, so wird die Anmeldung verbindlich, wenn der Kunde nicht innerhalb von 10 Tagen von der ihm zustehenden Rücktrittsmöglichkeit Gebrauch gemacht hat.

1.3 Der Kunde erklärt sich mit der Speicherung seiner Daten einverstanden.

2.    Bezahlung

Mit der schriftlichen Bestätigung der Anmeldung durch Himalaya Fair Trekking ist die Buchung für den Kunden und für Himalaya Fair Trekking verbindlich. Auf die dem Kunden gleichzeitig zugehende Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen eine Anzahlung von 10 % des Reisepreises, jedoch nicht mehr als 250,- € zu leisten. Die Restzahlung ist 30 Tage vor Reiseantritt fällig. Die Reiseunterlagen werden erst nach vollständiger Bezahlung ausgehändigt.

3.    Leistungen

Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der Reisebeschreibung (Katalog, Homepage) sowie aus der Reisebestätigung.

4.    Versicherungen

Versicherungen sind im Reisepreis nicht enthalten. HFT rät seinen Kunden dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und zur Überprüfung des bestehenden Versicherungsschutzes hinsichtlich Reisegepäck, Kranken- und Haftpflichtversicherung.

5.    Leistungs-, Preisänderungen

5.1 Die veröffentlichten Preise und Leistungen entsprechen dem bei Drucklegung bekannten Stand. Bei einer Preiserhöhung um mehr als 5 % oder Änderung wesentlicher Reiseleistungen ist der Kunde berechtigt, kostenlos vom Vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Programm anzubieten. Der Reiseteilnehmer hat dieses Recht unmittelbar nach der Mitteilung von HFT über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Leistung HFT schriftlich mitzuteilen.

5.2 Flugplanänderungen, Änderungen des Reiseprogramms oder Wechsel des Transportmittels muss sich HFT vorbehalten, soweit dies aus technischen Gründen, infolge unvorhersehbarer Umstände oder im Interesse eines reibungslosen Reiseablaufs erforderlich und dem Reiseteilnehmer zumutbar ist.

6.    Rücktritt durch den Kunden

6.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei HFT. Wir empfehlen unseren Kunden, den Rücktritt von einer Reise aus Gründen der Beweissicherung schriftlich vorzunehmen.

6.2 Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, ohne vom Reisevertrag zurückgetreten zu sein, so kann HFT angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für die Aufwendungen verlangen. Dem Reiseteilnehmer bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens unbenommen.

bis  45 Tage vor Reisebeginn:                 100,- €

44. - 31. Tag vor Reisebeginn:                 20 % des Reisepreises

30. - 16. Tag vor Reisebeginn:                 40 % des Reisepreises

15. - 08. Tag vor Reisebeginn:                 60 % des Reisepreises

ab    07. Tag vor Reisebeginn:                 80 % des Reisepreises

6.3 Bis Reiseantritt kann der Kunde sich bei der Durchführung der Reise durch einen Dritten vertreten lassen. Entstehende Kosten gehen zu Lasten des Kunden. HFT kann der Teilnahme des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Wird auf Wunsch des Kunden eine Umbuchung vorgenommen und kann der Platz weiterverkauft werden, wird lediglich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 100,- € fällig.

7.    Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, aus welchen Gründen auch immer, nicht in Anspruch, wird sich HFT um Erstattung bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn gesetzliche oder behördliche Bestimmungen einer Erstattung entgegenstehen.

8.    Rücktritt und Kündigung durch HFT

HFT kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten:

8.1 Bis 4 Wochen vor Reisebeginn bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl. Die Rücktrittserklärung ist dem Kunden unverzüglich mitzuteilen, der bis dahin bezahlte Reisepreis in voller Höhe zu erstatten.

8.2 Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrags gerechtfertigt ist.

8.3 Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Kunde den Reisepreis nicht gemäß den Vereinbarungen bezahlt.

9.    Vertragsaufhebung wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Durchführung infolge außergewöhnlicher Umstände, die HFT nicht zu vertreten hat (z. B. Krieg, Unruhen, Epidemien), erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Reisende als auch HFT vom Reisevertrag zurücktreten. Für bereits erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen steht HFT eine wertentsprechende Entschädigung zu. Mehrkosten für eine eventuelle Rückbeförderung trägt HFT zur Hälfte. Sonstige Mehrkosten sind vom Teilnehmer zu übernehmen. Darüber hinausgehende gegenseitige Ansprüche sind ausgeschlossen. HFT erstattet den Reisepreis abzüglich einer Bearbeitungsgebühr, wenn HFT die Verträge mit den Leistungsträgern stornieren kann.

10. Haftung

10.1 HFT haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentl. Kaufmanns für

- die gewissenhafte Reisevorbereitung

- die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger

- die Richtigkeit der Reisebeschreibung

- die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen

10.2 Die von HFT durchgeführten Reisen führen auch in abgelegene Gebiete und sind daher mit besonderen Risiken verbunden (z. B. bzgl. der Straßenverhältnisse, Verkehrsmittel, medizinischen Versorgung, Abhängigkeit vom Wetter). Solche Reisen haben daher einen gewissen Expeditionscharakter. Fragen zum speziellen Risikopotenzial einzelner Reisen stellen Sie HFT bitte möglichst noch vor Abschluss des Reisvertrags.

10.3  Die vertragliche Haftung von HFT für Schäden, die nicht Körper- oder Gesundheitsschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Auf die gesetzlichen Bestimmungen des § 651 h I BGB wird verwiesen.

10.4  Die deliktische Haftung von HFT für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunde und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche in Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Abkommen bleiben von den Beschränkungen unberührt. HFT haftet in gleicher Weise auch für seine Erfüllungsgehilfen. Ein Schadenersatzanspruch gegen HFT ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

11. Insolvenzversicherung

HFT schließt für jeden Reisenden eine Versicherung ab, die im Falle des Konkurses des Reiseveranstalters HFT für die zu erbringenden Leistungen einsteht. Der Sicherungsschein geht dem Kunden mit der Buchungsbestätigung zu.

12. Mitwirkungspflicht

Der Reisekunde ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisekunde ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder gegenüber HFT zur Kenntnis zu geben. Unterlässt es der Reisekunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Örtliche Bergführer und Agenturen sind nicht befugt und nicht von HFT bevollmächtigt, vom Reiseteilnehmer geltend gemachte Ansprüche mit Wirkung gegen HFT anzuerkennen.

Schäden oder Zustellungsverzögerungen des aufgegebenen Gepäcks während der Flugbeförderung sollten unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft zur Kenntnis gebracht werden. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckschäden binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung zu erstatten.

13. Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung

13.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber HFT geltend zu machen.

13.2  Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr, sofern es sich nicht um Körper- oder Gesundheitsschäden handelt und/oder der Schaden nicht grob fahrlässig von HFT und/oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurde. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt mit dem Ablauf des Tages, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Veranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Veranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

14. Pass, Visa, Zoll, Gesundheitsvorschriften

14.1 Sofern es HFT möglich ist, werden wir den Kunden über wichtige Änderungen der in der Reisebeschreibung wiedergegebenen, allgemeinen Vorschriften vor Antritt der Reise informieren. Eine Gewähr für die erteilten Informationen übernehmen wir nicht. HFT haftet auch nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung.

14.2 Der Reisende ist für die Einhaltung der Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, auch wenn diese Vorschriften nach der Buchung geändert werden sollten.

15. Sonderkosten

Alle Sonderkosten, die als Folge von oder in Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseverlaufs aus in der Person des Kunden liegenden Gründen während der Reise entstehen, gehen zulasten des Kunden. Zu diesen Sonderkosten gehören zum Beispiel Aufwendungen, die aus dem verspäteten Eintreffen des Kunden zum Abflug oder zur Tour entstehen oder Kosten für eine vorzeitige Rückkehr von einer Tour als Folge von Unpässlichkeit, Krankheit oder Unfall. Tritt HFT, um einem akuten Notfall zu begegnen, in Vorlage, so sind die verauslagten Beträge nach Abschluss der Reise sofort vom Reisenden zu erstatten.

16. Gerichtsstand, Sonstiges

16.1 Sollten die Reisedokumente nicht mindestens 8 Tage vor Reiseantritt beim Reisenden eingetroffen sein, so hat dieser HFT unverzüglich zu informieren.

16.2 HFT kann nur an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagt werden.

16.3 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrags hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Mit der Unterschrift unter die unter die Anmeldung erklärt sich der Reisende mit den Reisebedingungen einverstanden.