Was bedeutet "fair"?

Als wir unser Unternehmen anno 1997 gründeten, musste auch ein Name gefunden werden. Wir wollten das, was uns wichtig ist, in unserem Namen reflektieren. So entstand „Himalaya Fair Trekking“ (HFT). Der Name ist Programm: Für sich selbst sprechen "Himalaya", das Zielgebiet unserer Reisen, und "Trekking" für die Art der Mehrzahl unserer Reisen. Aber warum das Wörtchen „fair“? Auch das war bei HFT von Anfang mit Bedacht gewählt – mittlerweile ist das Wörtchen aber ganz offensichtlich sehr in Mode gekommen...

Fair zu unseren Kunden / Faire Preise

Alle Reisen stellen wir mit Sorgfalt zusammen, unsere Kunden profitieren von unserer langjährigen Erfahrung. Wir beraten Sie gern und ausführlich, erfüllen (fast) jeden Wunsch. Wenn wir das Gefühl haben, dass die Voraussetzungen nicht passen und sich keine guten Kompromisse darstellen lassen, raten wir auch mal von einer Reise ab. Das passiert sehr selten, aber auch das gehört für uns zur Fairness. HFT hat sich nicht zuletzt aufgrund unseres wirklich guten Preis-Leistungs-Verhältnisses einen Namen gemacht. Faire Preise!

Fair zu unseren Partnern

Unsere Partner, das sind in erster Linie die Mitarbeiter unserer Partner in Nepal, Bhutan, Ladakh/Indien. Alle unsere Mitarbeiter, insbesondere auch unsere Guides, haben einen festen Arbeitsvertag und damit ein regelmäßiges (nicht nur saisonales) Einkommen.

Mit unserem Sozialfond versuchen wir, eine Analogie zu unserer Sozialversicherung zu etablieren. Er greift in Notfällen, z.B. bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Verletzungen etc. Das ist wichtig, da vom Einkommen eines Guides nicht selten ganze Großfamilien leben. Die Vergabe von finanziellen Mitteln aus dem Sozialfond erfolgt unter Mitbestimmung der Mitarbeiter.

Unsere Guides erhalten ein angemessenes Einkommen, bei sehr guter Leistung und Loyalität liegt es ggf. auch weit über dem Durchschnitt. Alle nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, Sprachkurse werden von uns voll finanziert. Wer möchte, kann „Karriere“ machen: Nicht wenige unserer heutigen Guides haben vor Jahren als „Träger“ angefangen und sich über den „Assistant Guide“ zum „Guide“ hochgearbeitet.

Fair zur einheimischen Bevölkerung

Wir begegnen der einheimischen Bevölkerung im Himalaya mit Respekt und achten ihre Kultur. Wann immer möglich, bringen wir Arbeit in abgelegene Dörfer und engagieren zusätzliche „locals“, z.B, als Yaktreiber, Koch etc.

Tourismus hinterlässt Spuren, das ist richtig! Wir sind allerdings überzeugt, dass Touristen (bei angemessenem Verhalten) dem Land nicht schaden. Nein, Nepal ist vielmehr auf Tourismus angewiesen, ist es doch die Haupterwerbsquelle für das kleine und relativ arme Land. Schlimm, das waren die Jahre nach dem Erdbeben (2015), als die Touristen ausblieben und Heerscharen von Guides, Portern, Köchen, Hotelangestellten plötzlich ohne Job dastanden. Zusätzlich zu dem, was wir im Kontext unserer geschäftlichen Zusammenarbeit tun, engagieren wir uns bei UKALO e.V.

Fair zur Umwelt

Wir wollen die Umwelt so wenig wie möglich belasten – dies gilt hier genauso wie in Nepal. Dass wir einen Interkontinentalflug mit entsprechend hohen Flugemissionen antreten, um ins Himalaya-Gebirge zu gelangen, wollen wir an dieser Stelle nicht schön reden. Wer möchte, kann eine freiwillige CO2-Kompensation vornehmen, zum Beispiel über myclimate oder atmosfair. Beide Organisationen verwenden die Einnahmen zur Förderung von Klimaschutzprojekten.

Während des Treks achten wir auf umweltschonendes Verhalten. Das gilt z.B. auch bei der Auswahl der Lodges. Wir machen unsere Kunden darauf aufmerksam, möglichst wenig Abfall zu produzieren (z.B. keine Einweg-Plastikflaschen!) und unvermeidbaren Abfall nicht wild zu entsorgen.